Zum 01. Januar 2005 wurde die Wasserversorgung des Marktes Au i.d. Hallertau dem Zweckverband zur Wasserversorgung Hallertau übertragen. Die Abrechnung der Wassergebühren wird ab 2005 ebenfalls vom Zweckverband durchgeführt.

Zweckverband zur Wasserversorgung Hallertau
Wolnzacher Straße 6
84072 Au i. d. Hallertau
Tel. (0 87 52) 86 85 9 - 0
Fax (0 87 52) 86 85 9 - 59
 


Kanalgebühren


Abrechnung nach Verbrauch;
jährlich im Frühjahr für das vorangegangene Kalenderjahr.
Abschlagszahlung für das laufende Jahr: 15. Juli

Kanalgebühr pro cbm: 
ab 01.01.2019 2,09 €
ab 01.01.2016 1,82 €
ab 01.01.2013 2,06 €
ab 01.01.2010 1,47 €
 
 
 



Es wird der Wasserverbrauch zugrunde gelegt, den die verschiedenen Wasserzweckverbände für ihre Wasserabrechnung feststellen und eine Abschlagszahlung für das laufende Jahr in Höhe der Hälfte der Vorjahresabrechnung erhoben. Sie wird bei der Endabrechnung im Frühjahr des Folgejahres natürlich berücksichtigt.

Bei einem Eigentümerwechsel während des Jahres sollte der Wasserzählerstand durch Käufer und Verkäufer festgehalten und der Gemeinde bzw. dem zuständigen Wasserversorger gemeldet werden, damit für den Verkäufer eine Endabrechnung und für den Käufer eine Festsetzung der Abschlagszahlung erstellt werden kann. Ohne Zwischenablesung kann der Eigentümerwechsel nur analog der Grundsteuer für das entsprechende Grundstück durchgeführt werden, d.h. mit dem zum Jahresende festgestellten Zählerstand zum 01.01. des Folgejahres.


Gartenwasserzähler:

Zur Erfassung von Wassermengen, die nicht in die gemeindliche Kanalisation eingeleitet werden, kann ein zusätzlicher Wasserzähler eingebaut werden. Dies bedarf jedoch vorher eines schriftlichen Antrages und einer Genehmigung durch die Gemeinde.

 
  • Der Wasserzähler ist vom Grundstückseigentümer auf eigene Kosten anzuschaffen und einzubauen.
  • Nach dem Einbau ist durch die Gemeinde eine Abnahme durchzuführen.
  • Der Wasserzähler muss geeicht sein. Bei Ablauf der Eichzeit ist der Wasserzähler durch den Grundstückseigentümer auf eigene Kosten durch einen neu geeichten Wasserzähler zu ersetzen!
  • Der Austausch ist der Gemeinde anzuzeigen.
  • Über den Wasserzähler darf nur Wasser entnommen werden, das nicht der Kanalisation zugeleitet wird, so z.B. zur Gartenbewässerung oder auch in landwirtschaftlichen Betrieben für Nutztiere oder zum Spritzen von Hopfen/ Getreide.
  • Die Entnahme von Wasser zum Waschen von Kraftfahrzeugen ist über diese Zählereinrichtung nicht gestattet!

Müllabfuhr

Für die Abfallentsorgung ist der Landkreis Freising verantwortlich. Der Markt Au i. d.Hallertau stellt die Abfallbehälter zur Verfügung und ist zuständig für das Inkasso.

Die Gebühren sind vierteljährlich zu den allgemeinen Steuerterminen (15. Februar, 15. Mai, 15. August, 15. November jeden Jahres) zur Zahlung fällig. Zum 01.01.2016 hat der Landkreis Freising eine neue Abfallgebührensatzung mit folgenden Gebühren erlassen:

 
Restmüll monatlich viertelj. jährlich
120l-Tonne 11,70 € 35,10 € 140,40 €
240l-Tonne 23,40 € 70,20 € 280,80 €
1,1 cbm-Cont. 107,25 € 321,75 € 1287,00 €
       
Biomüll monatlich viertelj. jährlich
120l-Tonne 5,55 € 16,65 € 66,60 €










 

Gewerbesteuer


Hebesatz: 320 %

Die Gewerbesteuer wird individuell veranlagt.

Grundlage für den Gewerbesteuerbescheid ist der Gewerbesteuermessbescheid des jeweiligen Finanzamtes. Multipliziert mit dem jeweiligen Hebesatz der Gemeinde ergibt sich der Gewerbesteuerbetrag.

Auf die endgültig festzusetzende Gewerbesteuer werden Vorauszahlungen erhoben. Diese sind zu den allgemeinen Steuerterminen (10. Februar, 10. Mai, 10. August, 10. November jeden Jahres) zu zahlen.

Führt eine Festsetzung der Gewerbesteuer zu einer Nachforderung oder Erstattung, wird dieser Betrag verzinst. Die Verzinsung beginnt 15 Monate nach Ablauf des Jahres, für das die Steuer zu zahlen ist. Sie endet mit dem Tag, an dem die Steuerfestsetzung wirksam wird. Der Zinssatz beträgt 0,5 % je Monat.

 

 Hundesteuer


Steuertermin: 1. April

Pro Hund/Jahr: 25,00 €; ab 2022: 50,00 €
Kampfhunde/Jahr: 250 €; ab 2022: 500,00 €
Die Hundesteuer ist eine Jahresaufwandsteuer, maßgebend ist das Kalenderjahr.

Wer im Gemeindegebiet einen über vier Monate alten Hund hält, muss den Erwerb unverzüglich der Gemeinde anzeigen. Nach Anmeldung des Hundes wird die Steuer von der Gemeinde individuell veranlagt und durch Bescheid festgesetzt. Gleichzeitig erhält der Hundehalter die Steuermarke.
Formular-Download:   Anmeldung zur Hundesteuer

Wenn ein steuerpflichtiger Hund an weniger als drei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten eines Jahres im Gemeindegebiet gehalten wird (z.B. Erwerb im Oktober oder Verkauf im März), entfällt die Steuerpflicht für das entsprechende Kalenderjahr.

Die Abmeldung erfolgt durch schriftliche Mitteilung an die Verwaltung. Ist der Hund verstorben, ist ein entsprechender Nachweis beizufügen. Auf Antrag kann eine Steuerbefreiung für bestimmte Hunde (z.B. Blinden- und Diensthunde) oder eine Steuerermäßigung (z.B. geprüfte Jagdhunde, Hunde zu Zuchtzwecken) gewährt werden.

Formular Download: Abmeldung von der Hundesteuer

Grundsteuer


Hebesatz Grundsteuer A: 325 %
Hebesatz Grundsteuer B: 335 %

Die Grundsteuer wird von jedem Grundstückseigentümer erhoben. Die Grundsteuer A ist für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Flächen, die Grundsteuer B für unbebaute und bebaute Grundstücke zu zahlen.

Das zuständige Finanzamt führt die Bewertung des Grundbesitzes durch und erstellt Einheitswert- und Messbescheid. Wird der Messbetrag mit dem Hebesatz multipliziert, ergibt sich der Grundsteuerbetrag. Grundsteuerbescheide gelten bis zur nächsten Änderung, also auch für mehrere Jahre.

Für die Besteuerung sind die Eigentumsverhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres maßgebend. Ein Eigentumswechsel während des Jahres wirkt sich steuerlich erst zum nächsten 01.01. aus. Das bedeutet, dass der Verkäufer für das ganze Kalenderjahr die Grundsteuer zu zahlen hat. Unabhängig davon kann mit dem Erwerber nach den Vereinbarungen im Kaufvertrag die anteilige Grundsteuer privatrechtlich verrechnet werden.

Vor allen Dingen bei bebauten Grundstücken und landwirtschaftlichen Anwesen ist es dennoch sinnvoll, einen Eigentumswechsel während des Jahres der Gemeinde anzuzeigen, weil die anhängigen Gebühren für Müllabfuhr und Kanal unterjährig auf den neuen Eigentümer übertragen werden können.