Hopfenkönigin

Als besondere Attraktion wurde 1954 am letzten Tag des Hopfenfestes die erste Auer Hopfenkönigin gewählt, die fortan bis 1960, als ihre Nachfolgerin gewählt wurde, die Hopfen- und Siegelgemeinde repräsentierte. Inzwischen wird schon seit langem die gesamte Hallertau von einem Dreigestirn, bestehend aus Hopfenkönigin, Vize-Hopfenkönigin und Hopfenprinzessin, das jährlich beim Wolnzacher Volksfest gewählt wird, vertreten.
 
Mit Anita Krumbucher aus Hemmersdorf (Vize-Hopfenkönigin 1996/ 97), Marlene Felsl aus Haslach (Hopfenprinzessin 1997/ 98), Andrea Wernthaler aus Kranzberg (Hopfenkönigin 2000/ 01), Veronika Holzmair aus Hemhausen (Vize-Hopfenkönigin 2001/ 02), Veronika Huber aus Hofen bei Osterwaal (Hopfenkönigin 2002/ 03) und Anita Penger aus Mösbuch (Hopfenkönigin 2003/ 04) wurde die ehrenvolle Aufgabe, das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt im In- und Ausland zu repräsentieren, einige Male auch einigen jungen Pflanzertöchtern aus der Hopfen- und Siegelgemeinde Au i. d. Hallertau übertragen.

Nach vier Jahren ohne Bewerberin und somit Nachfolgerin aus dem Markt Au i. d. Hallertau stellte sich am 13. August 2007 Ingrid Penger aus Osseltshausen erfolgreich zur Wahl und durfte ein Jahr lang als Hallertauer Vize-Hopfenkönigin ihre Heimat und das "Grüne Gold" vertreten. 2008 fand sich keine Kandidatin aus der Hopfen- und Siegelgemeinde Au i. d. Hallertau. 2009 dagegen gelang es mit Theresa Baum aus Tegernbach erneut einer "von uns", sich einen Platz auf dem Hopfenthron zu erkämpfen. Die 18-jährige repräsentierte bis zur nächsten Wahl im August 2010 als Vize-Hopfenkönigin die Hallertau. Nach einem Jahr "Königinnenpause" für Au lieferte Veronika Springer aus Hirnkirchen im August 2011 Bürgermeister Ecker erneut einen Grund zur Freude: Sie kandidierte - und wurde mit klarer Mehrheit zur Hallertauer Hopfenkönigin gewählt. Das Marktoberhaupt revanchierte sich mit einem Empfang mit allen Ehren im Auer Rathaus am Kirchweihsonntag beim Herbstmarkt.
   
 
 
Hallertauer Hopfenkönigin 2011/ 2012:
VERONIKA SPRINGER




 







 

Dellnhauser Volksmusikfest in Au i. d. Hallertau

 

Alle zwei Jahre dient der gesamte Markt Au ein komplettes Wochenende für Darbietungen der Volksmusik als gigantische Freiluft-Bühne. Zahlreiche Gruppen zeigen an verschiedenen Plätzen ihr Können und präsentieren den Besuchern die komplette Bandbreite der Volksmusik. Von zünftig bis modern ist alles geboten. Ein buntes Rahmenprogramm rundet das Angebot für die kleinen als auch großen Besucher ab. Der hochwertige Kunsthandwerkermarkt, das bunte Kinderprogramm sowie eine Kunstausstellung versprechen abwechslungsreiche Unterhaltung für Jedermann. Nicht zu vergessen der zauberhafte Frühaufsteher-Volkstanz am Sonntagmorgen von 6.00 bis 10.00 Uhr im Schlossgarten – ein unvergessliches Ereignis mit einzigartigem Flair.
Das genaue Programm sowie alle weiteren Informationen zum Fest und zu den Kartenvorverkaufsstellen stehen Ihnen jeweils rechtzeitig auf der Internetseite www.volksmusikfest.de zur Verfügung. 

dellnhauser-volksmusikfest-2013 

Das Wappen von Au
 

 
 


Am 9. September 1448 verleiht Kaiser Friedrich III. dem Markt Au ("communitati civitatis in Au") auf Betreiben des damaligen Ortsherrn Hanns v. Preysing zu Wolnzach ein eigenes Wappen.

Beschreibung:
Dunkelgrünes Schild mit drei weißen heraldischen Rosen, zwei oben und eine unten in der Mitte, mit goldenen Butzen und Kelchblättern.

Vom ältesten Marktsiegel gibt es seit 1486 Abdrucke; die Umschrift lautet "s.des.marchts.zv.aw". Als Wappen erscheinen schon die Rosen. Diese stammen aus den inhaltlich gleichen Wappen der Grafen von Moosburg und der Herren von (Altmann-) Stein, die bis 1306 nacheinander Lehensherren von Au waren.

Im 15. Jahrhundert erinnerte man sich bei der Wappenfindung der längst erloschenen Geschlechter.
 

Schäfflertanz

"Aba heid is koid..." ! Exakt alle sieben Jahre führt die Schäfflertanzgruppe Osseltshausen zur Faschingszeit den Schäfflertanz auf. Ihren Ursprung hat diese Tradition im Jahre 1517, als sich die Schäfflergesellen in München nach überstandener Pest als erste auf die Straße wagten und zur Aufheiterung der verängstigten Bürger ihren Tanz darboten. Der siebenjährige Turnus ist allerdings erst ab dem Jahr 1760 für München nachweisbar. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde durch Schäfflergesellen, die auf Berufswanderschaft unterwegs waren, der Schäfflertanz hauptsächlich im südbayerischen Raum verbreitet. In den meisten Orten wurde diese Tradition dann von den damals sehr aktiven Turnvereinen übernommen.
 
Die Osseltshausener Schäfflertanzgruppe ist ein eingetragener Verein und besteht aus den Männern und Burschen der Dorfgemeinschaft in ihrer schmucken Schäfflertracht. Das fehlende Geld für eben dieses "Gewand" war 1907 der Grund, warum der Nachbarort Geroldshausen, in dem bereits anno 1900 der Schäfflertanz aufgeführt wurde, diese Tradition aufgeben musste und ein Bürger namens Ismann den Tanz nach Osseltshausen brachte. 1914 wurde der Schäfflertanz dort zum ersten Mal und seither ohne Unterbrechung alle sieben Jahre aufgeführt. Das Jahr 2012 stand zuletzt ganz im Zeichen der Schäffler Osseltshausen. Weitere Informationen und Termine hierzu unter: www.osseltshausen.de 
 

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